Hochfrequenzlöschung und Mittelfrequenzlöschung
In der Metallverarbeitung ist das Abschrecken ein gängiges und wichtiges Wärmebehandlungsverfahren zur Verbesserung der Härte, Verschleißfestigkeit und Festigkeit von Metallwerkstoffen. Hochfrequenzabschrecken und Hochfrequenzabschrecken zählen zu den weit verbreiteten Abschreckverfahren und zeichnen sich durch spezifische Eigenschaften und Anwendungsbereiche aus.

Hochfrequenzhärten ist ein Verfahren, bei dem Hochfrequenzstrom (100 kHz–500 kHz) eingesetzt wird. Aufgrund der hohen Frequenz erfolgt die Erwärmung extrem schnell, wodurch die Metalloberfläche in kürzester Zeit auf die Härtetemperatur erhitzt wird. Diese schnelle Erwärmung führt zu einer relativ geringen Härtetiefe von in der Regel 0,5 bis 2,5 mm. Dadurch eignet sich das Hochfrequenzhärten besonders für kleine und dünne Bauteile, die eine Oberflächenhärtung erfordern, aber keine hohen inneren Festigkeitsanforderungen stellen, wie beispielsweise kleine Zahnräder, Stifte und Werkzeuge.
Beispielsweise können Präzisionsbauteile in elektronischen Geräten aufgrund ihrer geringen Größe und der erforderlichen hohen Härte und Verschleißfestigkeit durch Hochfrequenzhärten präzise behandelt werden, ohne die Gesamtleistung der Bauteile zu beeinträchtigen. Dadurch werden ihre Lebensdauer und Betriebsstabilität verbessert.
Beim Zwischenfrequenz-Abschrecken wird ein Zwischenfrequenzstrom von 1–10 kHz zum Erhitzen verwendet. Im Vergleich zum Hochfrequenz-Abschrecken ist die Aufheizrate etwas geringer, die Aufheiztiefe jedoch groß und beträgt üblicherweise 2–10 mm. Dadurch eignet sich das Zwischenfrequenz-Abschrecken besser für die Bearbeitung größerer und dickerer Bauteile, wie z. B. großer Welles, große Zahnräder und mechanische Teile, die größeren Lasten ausgesetzt sind.
Nehmen Sie die Antriebswelle von großen Werkzeugmaschinen Beispielsweise kann durch Mittelfrequenzhärten die innere Zähigkeit der Welle gewährleistet werden, gleichzeitig kann die Oberfläche eine ausreichende Härte und Verschleißfestigkeit erzielen, um die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Antriebswelle unter Bedingungen von Hochgeschwindigkeitsbetrieb und hoher Belastung zu verbessern.
Aus Kostensicht sind Hochfrequenz-Härteanlagen in der Regel relativ günstig, ihr Anwendungsbereich ist jedoch vergleichsweise begrenzt. Mittelfrequenz-Härteanlagen sind zwar teurer, können aber mehr Teilearten und größere Abmessungen bearbeiten.
Hinsichtlich des Energieverbrauchs weist das Hochfrequenz-Abschrecken aufgrund der kurzen Aufheizzeit einen relativ geringen Energieverbrauch auf, während das Mittelfrequenz-Abschrecken aufgrund der großen Aufheiztiefe und der langen Bearbeitungszeit einen relativ hohen Energieverbrauch aufweist.
Ob Hochfrequenz- oder Mittelfrequenzhärtung – die Wahl des Verfahrens muss sorgfältig unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen, Form, Größe und Einsatzumgebung der Bauteile erfolgen. Nur durch die Wahl des geeigneten Härtungsverfahrens lassen sich die Leistungsvorteile von Metallwerkstoffen voll ausschöpfen, die Qualität und Zuverlässigkeit der Bauteile verbessern und die Anforderungen verschiedener industrieller Produktionszweige erfüllen.
Kurz gesagt, Hochfrequenz- und Mittelfrequenzabschreckung sind wichtige Verfahren im Bereich der Wärmebehandlung von Metallen und spielen in verschiedenen Anwendungsszenarien jeweils eine unersetzliche Rolle. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Qualität und Leistungsfähigkeit von Metallprodukten.
