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Der Fallraum bei Nickel-Edelstahl ist begrenzt.

20.06.2024

Über Nacht fiel der Nickelpreis an der LME um 0,14 %, während er in Shanghai um 1,07 % stieg. Die Lagerbestände an Nickel an der LME erhöhten sich gestern um 120 Tonnen auf 89.562 Tonnen, während die Auftragseingänge der inländischen SHFE-Lager um 517 Tonnen auf 20.543 Tonnen zurückgingen. Der LME-Aufschlag blieb im März negativ; der Aufschlag für importiertes Nickel sank um 50 Yuan/Tonne auf -50 Yuan/Tonne.

Im Bereich Edelstahl beläuft sich der Lagerbestand von 78 Proben auf 1,1018 Millionen Tonnen, ein Anstieg von 5,1 % gegenüber der Vorwoche. Der Marktbedarf ist hoch, die Lagerbestände entsprechend. Auf der Angebotsseite lag die Produktion im Juni bei 3,3628 Millionen Tonnen, ein Plus von 2,43 % gegenüber dem Vormonat und 10,32 % gegenüber dem Vorjahr. Die Kostenstruktur ist stabil, der Nickel-Eisen-Preis hingegen rückläufig, was zu einem gewissen Gewinn im Edelstahlsektor führt. Die Kostenstruktur ist durch den zuletzt gesunkenen Nickel-Eisen-Preis geschwächt; die Endnachfrage wirkt sich weiterhin negativ aus. In der Wertschöpfungskette der neuen Energien sind die Produktionsaussichten für ternäre Vorprodukte und Materialien im Juni weiterhin pessimistisch. Die Nachfrage nach Nickelsulfat könnte sich abschwächen, und die Kostenstruktur dürfte mit dem zuletzt gesunkenen Nickelpreis sinken. Kurzfristig sind die Produktpreise aller Glieder der Wertschöpfungskette aufgrund makroökonomischer Entwicklungen und Nachrichten aus der Wertschöpfungskette gefallen. Nach dem anfänglichen rapiden Preisverfall ist der Spielraum nach unten begrenzt. Die tatsächliche Absatzgeschwindigkeit und die Preisaufschläge für Nickelerz sollten daher genau beobachtet werden.